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18. September 2015

Ab ins Quartier Höhenhaus - Fraktion vor Ort

Am Mittwoch den 16. September hat die GRÜNE Landtagsabgeordnete und Sprecherin für Familien- und Kinderpolitik Andrea Asch dem Quartier Höhenhaus einen Besuch abgestattet. Der Besuch fand im Rahmen der Aktion „Fraktion vor Ort: Ab ins Quartier“ statt, bei der die grünen NRW-Abgeordneten alternative Wohn-, Pflege- und Unterstützungsprojekte in ihren Wahlkreisen besuchen.

Erster Stopp war das Jugend- und Gemeinschaftszentrum Salamander. Dort informierte sich Frau Asch bei Projektleiter Scholl und Schüler*innen über das Projekt "Thymianengel – Schüler helfen Senioren". Besonders hervorzuheben ist laut Andrea Asch das generationenübergreifende Engagement der Förderschule Thymianweg. Die Schüler*innen greifen den Senior*innen bei Alltagstätigkeiten unter die Arme.

Dann ging es weiter zum Mittagstisch des SeniorenNetzwerks (SNW), einem Projekt der Antoniter Siedlungsgesellschaft und der Bayer Care Foundation. Hier führte Frau Asch, die auch stellv. Vorsitzende des Förderkreises SeniorenNetzwerke Köln ist, mit den NetzwerkerInnen den Dialog über das generationenübergreifende Kümmern im Veedel weiter. Ebenfalls im Gespräch mit Frau Asch waren Brunni Beth vom Landesbüro innovative Wohnformen.NRW sowie Aurelia Vietzen vom Verein Neues Wohnen im Alter e.V.


mit Brunni Beth und Aurelia Vietzen


„Die weit überwiegende Zahl der Menschen will ihr Leben bis ins hohe Alter in vertrauter Umgebung verbringen. Viele suchen nach Alternativen zu traditionellen Einrichtungen“, so Andrea Asch. Die Landtagsfraktion sieht es als eine wichtige Aufgabe an, im Alter oder bei Behinderung ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen und dafür Sorge zu tragen, dass die gesundheitliche und kulturelle Versorgung sowie die Assistenz im Wohnquartier gesichert sind. Und zahlreiche Initiativen beweisen, dass alle Generationen von sozialer Infrastruktur sowie der barrierefreien Gestaltung des Umfeldes profitieren.

Für ihr ehrenamtliches Engagement wurde das Seniorennetzwerk Höhenhaus mit einer Urkunde vom Oberbürgermeister geehrt.

Hintergrund:
Nicht nur in großstädtischen und urbanen Gebieten gibt es bereits eine Vielzahl von guten Beispielen von alternativen Quartierskonzepten, sondern auch in kleinstädtisch und ländlich geprägten Regionen. Mit ihren Besuchen wollen die GRÜNEN ParlamentarierInnen Projekte unterstützen, die das Zusammenleben der Generationen und von Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Wurzeln fördern, und in den Kommunen und Kreisen die Entwicklung von entsprechenden Wohnkonzepten und „inklusiven Wohnquartieren“ mit Versorgungssicherheit weiter anregen.