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#Teilhabe statt Ausgrenzung

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4. April 2014

Online-Check der NRW-Kommunen - Köln auf Platz 2

Die Grüne Fraktion im Landtag NRW hat die Homepages aller 396 Kommunen in Nordrhein-Westfalen getestet. Ziel war es, gute Beispiele für Bürgerservice zu finden, damit andere Kommunen davon profitieren können. „Wir wollen den digitalen Wandel für alle nutzbar machen“, sagt der grüne Abgeordnete Arndt Klocke. Den Zweiten Platz erreichte der Internetauftritt der Stadt Köln (32 Punkte),  Gesamtsieger des Tests wurde die Stadt Bonn (34), die ein beispielhaftes Anliegen-Management für die Bürgerinnen und Bürger bietet.

Köln besser als Düsseldorf

Interessant sind auch die direkten Vergleiche zwischen Städten. Das Duell Köln-Düsseldorf gewinnt ganz klar Köln mit 32:22 Punkten. Die Stadt ist viel innovativer, sie öffnet sich den Bürgerinnen und Bürgern stärker mit einem sehr modernen und sehr umfassenden Angebot. Die Stadt Düsseldorf dagegen agiert im Internet eher noch auf dem Niveau eines Gästebuchs. Tatsächlich haben wir vereinzelt noch Gästebücher auf den Homepages der Kommunen gefunden. In den 90er Jahren waren sie die einzige Möglichkeit zur Interaktion mit der Verwaltung. Damals gab es noch keine Kommentarfunktionen wie heute. Düsseldorf ist eine der wenigen Kommunen, die dieses Instrument noch nutzt. Das Urteil: Eine Landeshauptstadt sollte insgesamt mehr bieten.

Die besondere Stärke des Kölner Internet-Auftritts liegt im Bereich „Open-Data“, wo die Bestpunktzahl aller Kommunen erreicht werden konnte. „Der Bereich Open Data ist für die Einflussnahme von Bürgerinnen und Bürgern auf die lokale Politik wichtig. Wie transparent sind die Rathäuser? Welche Daten und Informationen werden proaktiv von den Verwaltungen im Internet zur Verfügung gestellt? Ohne Information ist Partizipation schwer bis unmöglich, deshalb freut mich die Stärke Kölns an dieser Stelle ganz besonders“, sagt Andrea Asch.  

Wie die beiden Landtagsabgeordneten erklären, hängt viel von begeisterten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Verwaltung ab. „Wer sich für das Thema interessiert, kann sehr viel erreichen“, sagt Arndt Klocke. Gerade für ältere Menschen und Menschen mit Behinderung können Online-Angebote den Alltag erleichtern. Allerdings weist die Kölner Seite beim Thema Barrierefreiheit noch Schwächen auf. „Hier muss noch nachgebessert werden“ fordert Asch.

Eine vergleichbare Bestandsaufnahme der Online-Angebote in den Kommunen hat es bisher noch nicht gegeben. „Insgesamt betrachtet ist die Digitalisierung sehr unterschiedlich weit vorangeschritten. Wir hoffen, dass viele Kommunen von den Anregungen profitieren können. Köln kann stolz sein, bei diesem Zukunftsthema mit gutem Beispiel voran zu gehen“, erklären die beiden Abgeordneten Asch und Klocke.

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